Eine Freie Traurednerin
Was steckt dahinter?

Eine Freie Traurednerin

"Und, was arbeitest du so?" Meistens antworte ich darauf mit: "Ich bin Geschichtenerzählerin." Damit ernte ich erst einmal ungläubige Blicke, die mich aus einem etwas verwirrten Gesicht mustern. Und dann erkläre ich: ich erzähle Geschichten. Nicht nur alte, sondern auch neue Geschichten. Kennenlerngeschichten. Liebes- und Lebensgeschichte. Und als wäre das noch nicht genug der Freude, darf ich Menschen auch noch an einem ihrer aufregendsten Tage begleiten und hautnah dabei sein, wenn es heißt: Ja! Mit dir möchte ich alt werden!Bis es so weit ist, gibt es natürlich noch jede Menge zu tun...aber lies selbst!

Was macht eigentlich die Traurednerin genau?

Als Traurednerin bin ich diejenige, die durch die Zeremonie führt und die Freie Trauung leitet.

Die Traurednerin sorgt dafür, dass die Feier schön rund wird und aus Einzelheiten ein Ganzes wird. Dazu findet viel Vorarbeit mit euch als Paar statt. Es wird überlegt und getüftelt: Wie stellt ihr euch eure Traumhochzeit vor? Welche Personen wollt ihr mit einbeziehen? Welche Lieder werden ausgewählt und was wollt ihr euch eigentlich versprechen? So wird aus vielen Puzzleteilen nach und nach ein Gesamtbild- und zwar eines, das nur zu euch passt!

Ein besonderes Herzstück meiner Arbeit ist eure Geschichte, die ich während der Trauung erzählen darf. So persönlich und authentisch wie möglich soll damit das, was euch ausmacht, im Mittelpunkt stehen. Dafür lerne ich euch in einem ausführlichen Gespräch gut kennen, versuche, zwischen den Zeilen zu lesen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ihr als Paar miteinander tickt.

Ich bin aber noch mehr. Zum Beispiel Taschentuchreicherin, Schulterklopferin, Eheversprechenhüterin, Ringbeauftragte, Kinderzähmerin, Gästeanimateurin oder Wunschüberbringerin- langweilig wird mir definitiv nicht!

Woran erkenne ich einen guten Redner?

Zugegeben, eine schwierige Frage, wenn man Denjenigen noch nicht persönlich erlebt hat und sich (noch) nicht selber von seinen Fähigkeiten überzeugen konnte. Feedback von bereits durchgeführten Trauungen hilft sicher immer, sich ein erstes Urteil zu bilden- sollte aber nie Maßgeblich sein für eure Entscheidung für oder gegen einen Redner.

Auch der Blick in Aus- und Weiterbildungen lohnt sich, weil hier natürlich gewisses Handwerkszeug und Grundlagen für die Arbeit gelernt werden…  täuschen lassen sollte man sich allerdings nicht, denn unabhängig davon gibt es leidenschaftliche und fesselnde Redner, die nie eine Ausbildung in dieser Richtung absolviert haben.

Die Anzahl der Trauungen, die ein Redner schon so auf seinem Buckel hat, spricht sicher auch für sich. Wobei Quantität ist ja nicht gleich Qualität. Trotzdem gehen mit jeder gehaltenen Hochzeit neue Erfahrungswerte einher und der Horizont des Redners erweitert sich.

Ihr seht schon. So einfach lässt sich keine Antwort auf die obige Frage finden. Was in jedem Fall sowohl für euch als auch für den Trauredner (!) an erster Stelle stehen sollte: Sympathie! Lernt in einem unverbindlichen Kennenlernen den Redner (oder Rednerin ;)) eurer Wahl kennen und lasst euer Herz entscheiden: Könnt ihr euch riechen? Miteinander lachen? Fühlt ihr euch wohl und aufgehoben?

Denn dann ist alles andere zweitrangig und ihr werdet ein super Dreiergespann!

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Wann sollte ich mit einem Redner in Kontakt treten?

Nachfragen kostet nichts- ihr dürft euch jederzeit bei mir melden, oft ist auch später im Jahr noch die ein oder andere Lücke frei und ein Termin zu haben. Allgemein gilt aber wie bei allen Hochzeitsdienstleistern: je früher, desto besser!

Die ersten Anfragen für das nächste Jahr gehen bei mir oft schon über ein Jahr im Voraus ein. Das heißt, viele Paare melden sich bei mir im Frühjahr für das kommende Jahr, also die nächste Hochzeitssaison. Da ich wirklich nur eine Trauung für einen Tag annehme, können gerade die beliebtesten Monate schnell ausgebucht sein.

Kümmert euch rechtzeitig um einen Redner- er ist maßgeblich beteiligt an einer gelungenen, unvergesslichen Hochzeitszeremonie.

Wie laufen die Vorbereitungen zur Freien Trauung ab?

Bevor Nägel mit Köpfen gemacht werden, gibt es ein ganz unverbindliches und kostenloses Kennenlernen- zumindest ist das bei mir so. Das dient nämlich nicht nur euch, sondern auch mir. Um eine Geschichte gut erzählen und mit Gefühl durch eine Trauung führen zu können, müsst nicht nur ihr, sondern auch ich mich wohl fühlen. Deshalb beschnuppern wir uns vorab gegenseitig und verschaffen uns einen ersten Eindruck voneinander!

Wenn der passt, dann folgen noch zwei weitere Treffen und Absprachen per Mail und Telefon. Schließlich will Vieles besprochen und geregelt werden. Während eines gemütlichen Gesprächs bei Kaffee, Tee und Keksen lerne ich euch näher kennen und stelle ganz neugierig Fragen zu euch, eurem Werdegang und eurem Blick in die Zukunft. Das klingt anstrengender als es ist. Dabei wird viel gelacht, erzählt und in Erinnerungen geschwelgt.

Auch dem Ablauf eurer Trauung widmen wir uns in Ruhe und klären einzelne Punkte: Wie viele Musikstücke beherrscht der Pianist, wann wird Mama ihr Gedicht vorlesen und wie kriegen wir Neffe Luis dazu, die Ringe nach vorne zu tragen? Nach und nach wird alles klarer, bis schließlich alles geregelt ist und nur noch eine einzige Aufgabe gilt: sich auf den Tag zu freuen!